Tunika

Die Tunika wurde bei den Römern und in der Zeit vom Frühmittelalter bis zum Spätmittelalter getragen. Das Kleidungsstück besteht aus zwei rechteckigen Stoffstücken, von denen das hintere Stück etwas länger war wie das vordere. An den Schultern und den Seiten nähte man sie zusammen sodass sie nicht runter rutschte. Sie
wurde an der Hüfte mir einem Gürtel zusammengehalten. Anfags waren keine Ärmel dran, später aber dann war es üblich das sie bis zu den Ellenbogen gingen. Dieses Kleidungsstück wurde nicht nur von den Römern getragen, auch in der Zeit des Frühmittelalters bis zum Spätmittelalters, stand sie groß in der Mode. Bei den Römern wurde die Tunika als Untergewand verwendet, anderst war es im Mittelalter, da trug man sie als Obergewand. Meistens wurde die Tunika aus Leinen oder Wolle geschneidert, wohlhabende Leute benutzten des öfteren auch Seide. Für die Bauern ab dem 12 Jahrhundert, gab es nicht besondere Farben bei der Tunika. Sie waren meist Schwarz, Grau oder Braun. Die Adligen dagegen waren sehr Farbenfroh.
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